Vegane Grillfackeln sind für mich so ein Rezept, das man einmal ausprobiert und dann nicht mehr missen möchte. Ich hatte irgendwann keine Lust mehr auf die immer gleichen veganen Würstchen vom Grill und wollte etwas, das stabil bleibt, richtig würzig schmeckt und beim Wenden nicht zerfällt. Die Grillfackeln erfüllen genau das. Sie halten gut zusammen, nehmen die Marinade super auf und bekommen auf dem Grill eine schöne, leicht rauchige Note.
Was ich daran besonders mag. Die Vorbereitung ist schnell erledigt, aber der Geschmack wirkt, als hätte man stundenlang mariniert. Wenn du die Fackeln schon am Vortag einlegst, werden sie noch aromatischer und trocknen beim Grillen nicht aus. Ich finde, sie kommen auch bei Leuten gut an, die eigentlich nicht vegan grillen, die Textur überrascht viele und das Feedback war bisher immer positiv.
Bei der Marinade kannst du dich richtig austoben: etwas Chili für Schärfe, frische Kräuter für eine mediterrane Richtung oder ein Schuss Ahornsirup, wenn du es leicht süß magst. Zu den Fackeln passt eigentlich alles, was man vom Grillen kennt. Kartoffelsalat, ein frischer grüner Salat, Couscous oder ein Knoblauchbrot.
Für mich sind die Grillfackeln inzwischen ein Standardrezept im Sommer, weil sie unkompliziert funktionieren, zuverlässig gelingen und trotzdem mal etwas anderes sind. Wenn du also nach einer Abwechslung zu Tofu-Steaks und Würstchen suchst: ausprobieren lohnt sich wirklich.
Viele fragen mich, ob sich vegane Grillfackeln auch im Backofen oder in der Pfanne zubereiten lassen, wenn gerade kein Grill zur Hand ist. Beides funktioniert, wobei ich den Backofen ein kleines Stück bevorzuge, weil die Fackeln dort gleichmäßiger bräunen und nicht so schnell austrocknen. In der Pfanne solltest du unbedingt auf mittlere Hitze achten, damit die Marinade nicht zu schnell karamellisiert und außen verbrennt, während der Kern noch weich ist. Im Backofen kannst du sie dagegen entspannt wenden, ohne dass sie zerfallen. Das macht die Fackeln für mich auch im Winter interessant, wenn man Lust auf etwas Herzhaftes hat, aber nicht in der Kälte am Grill stehen möchte. Außerdem lassen sie sich gut vorbereiten und einfrieren, sodass du bei spontanem Besuch immer etwas Besonderes anbieten kannst, das über die üblichen Chips und Dips hinausgeht.
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