Snickerdoodle Kekse – weich, zimtig und herrlich gemütlich
Diese zimtigen Kekse sind für mich pure Gemütlichkeit. Sie erinnern mich an ruhige Nachmittage, wenn die Küche nach Zimt duftet und man eigentlich nur „mal schnell ein paar Kekse backen“ wollte und am Ende doch länger am Tisch sitzen bleibt.
Diese Kekse sind nicht spektakulär im Sinne von aufwendig oder ausgefallen, sondern genau deshalb so besonders. Sie sind weich, leicht knusprig am Rand, innen zart und durch den Zimt unglaublich aromatisch.

Was ist das eigentlich? Snickerdoodle
Snickerdoodles sind ein echter Klassiker, der ursprünglich aus den USA stammt. Was sie auszeichnet, ist ihre einfache Zutatenliste und das typische Zimt-Zucker-Finish. In dieser veganen Version kommen Mehl, vegane Butter, Zucker, Apfelmus, ein Spritzer Weißweinessig und natürlich Zimt zusammen. Apfelmus dient als Ei-Ersatz und sorgt für eine saftige, weiche Konsistenz. Der Weißweinessig klingt vielleicht ungewöhnlich, ist aber ein kleiner Trick. Er reagiert mit den anderen Zutaten und macht die Kekse besonders locker, ohne dass man ihn herausschmeckt.
Kleine Zutatenkunde mit großem Effekt
Bei der veganen Butter lohnt es sich, auf eine Sorte mit höherem Fettanteil zu setzen, das macht die Snickerdoodle Kekse schön mürbe. Beim Zimt darf es gern ein hochwertiger, aromatischer Zimt sein, denn er steht hier klar im Mittelpunkt. Ich greife am liebsten zu Ceylon-Zimt, da er fein und warm schmeckt, ohne zu dominant zu sein. Genau diese Details machen aus einem einfachen Rezept etwas, das man immer wieder backen möchte.
Ein Rezept für ruhige Momente
Was ich an Snickerdoodle Keksen besonders mag. Sie sind unkompliziert. Kein Ausrollen, kein Ausstechen, kein Stress. Der Teig wird gerollt, in Zimt und Zucker gewälzt und ab in den Ofen geschoben. Währenddessen breitet sich dieser typische Zimtduft aus, der sofort für eine entspannte Stimmung sorgt. Für mich sind diese Kekse ein kleines Ritual, perfekt zum Kaffee, Tee oder einfach zwischendurch, wenn man sich etwas Gutes tun möchte.
Ein kleines bisschen Magie
Als ich dieses Rezept das erste Mal gebacken habe, hatte ich einen kleinen Magie-Moment. Ja wirklich! Der Teig wird zu kleinen Kugeln geformt, durch Zimt und Zucker gerollt und dann auf ein Backblech gesetzt. Die Magie passiert im Ofen. Ich nutze die Backzeit gerne, um zuzuschauen, wie aus den kleinen Kugeln ein flacher Keks wird.
Warum du dieses Snickerdoodle-Rezept ausprobieren solltest
Diese veganen Snickerdoodle Kekse zeigen, dass veganes Backen weder kompliziert noch ein Verzicht sein muss. Sie sind weich, aromatisch und schmecken auch am nächsten Tag noch wunderbar. Ob für Gäste, zum Mitnehmen oder einfach für dich selbst, dieses Rezept ist ein echter Allrounder und schnell gemacht. Wenn du Zimt liebst und einfache Keksrezepte schätzt, wirst du diese Snickerdoodles garantiert ins Herz schließen. Probiere es unbedingt mal aus.
Häufige Fragen zu Snickerdoodle Keksen (FAQ)
Sind Snickerdoodle Kekse vegan?
In dieser Version ja. Das Rezept kommt ohne Ei und Milchprodukte aus und verwendet Apfelmus und vegane Butter als pflanzliche Alternativen.
Wozu dient der Weißweinessig im Rezept?
Der Weißweinessig reagiert mit den anderen Zutaten und sorgt für eine lockere, weiche Konsistenz. Geschmacklich ist er später nicht wahrnehmbar.
Welche vegane Butter eignet sich am besten?
Am besten funktioniert eine vegane Butter mit höherem Fettanteil. Margarine mit hohem Wasseranteil kann die Konsistenz verändern.
Wie lange sind Snickerdoodle Kekse haltbar?
In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse etwa 5–7 Tage und bleiben dabei angenehm weich.
Kann ich die Kekse auch ohne Zucker backen?
Ja, das geht! Du kannst den Zucker zum Beispiel durch Kokosblütenzucker, Agavendicksaft oder Reissirup ersetzen. Beachte: Flüssige Süßungsmittel verändern die Teigkonsistenz leicht, sodass die Kekse eventuell weicher werden. Mein Tipp: Für Zimtliebhaber funktioniert auch eine Kombination aus natürlicher Süße + Zimt-Zucker-Topping, damit der typische Snickerdoodle-Geschmack erhalten bleibt.
Kann ich Apfelmus durch eine andere vegane Zutat ersetzen?
Absolut! Apfelmus dient hier als Ei-Ersatz und bindet den Teig. Alternativen sind zerdrückte Banane, Seidentofu oder veganes Joghurt. Jede Variante verändert die Textur leicht: Banane gibt mehr Feuchtigkeit, Joghurt macht die Kekse etwas luftiger. Ich persönlich greife am liebsten zu Apfelmus, weil es neutral bleibt und die weiche Konsistenz perfekt unterstützt.
Werden die Kekse beim Abkühlen härter oder bleiben sie weich?
Die Kekse bleiben auch nach dem Abkühlen weich, besonders in der Mitte. Der Rand kann leicht knusprig werden, das ist normal und gehört zum typischen Snickerdoodle-Erlebnis. Wenn du sie besonders saftig magst, lagere sie in einer luftdichten Dose oder bewahre sie maximal einen Tag bei Raumtemperatur auf, danach kurz in die Mikrowelle, um die Weichheit aufzufrischen.
Kann man die Kekse einfrieren – und wenn ja, wann am besten?
Ja, Snickerdoodle Kekse lassen sich sehr gut einfrieren. Am besten nach dem Backen vollständig abkühlen lassen, dann in einem luftdichten Behälter oder Gefrierbeutel aufbewahren. Vor dem Servieren 10–15 Minuten bei Raumtemperatur auftauen lassen, so schmecken sie fast wie frisch gebacken. Du kannst sie auch ungebacken als Teigkugeln einfrieren und nach Bedarf direkt in den Ofen geben, das spart Zeit und sorgt für frische Kekse auf Abruf.
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