Saftige vegane Donauwelle wie vom Bäcker.
Es gibt Kuchen, die Kindheitserinnerungen wecken. Bei mir ist es ganz klar die Donauwelle. Dieser saftige Marmorkuchen mit Kirschen, zarter Vanillecreme und knackiger Schokoglasur durfte früher auf keinem Familienfest fehlen. Hauptsächlich hat ihn immer meine Oma zubereitet. In meiner Familie hatte jeder seine spezielle Kuchenaufgabe. Meine Tante war immer für den Frankfurter Kranz verantwortlich, meine Mutter für den beliebten Tränchenkuchen. Da dieser Kuchen zu meinen Favoriten gehört, musste ich ihn in einer pflanzlichen Version backen – und ehrlich: Diese vegane Donauwelle steht dem Original in nichts nach.

Der luftige Teig aus Dinkelmehl Type 630 (du könntest auch Weizenmehl nehmen), Hafermilch und einem Schuss Apfelessig wird wunderbar locker und saftig. Die Kombination aus hellem und dunklem Teig sorgt für die typische Marmoroptik, während die Schattenmorellen beim Backen leicht einsinken und die charakteristischen „Wellen“ entstehen lassen. Genau dieses Zusammenspiel aus Fruchtigkeit und Schokolade macht den Kuchen so besonders. Ich liebe es einfach.
Warum diese vegane Donauwelle so gut gelingt
Ein kleiner Trick liegt in der Mischung aus zimmerwarmer Margarine und Pflanzenöl. Dadurch wird der Kuchen besonders weich und bleibt auch am nächsten Tag noch saftig. Die Hafermilch bringt eine angenehme Milde mit, ohne sich geschmacklich in den Vordergrund zu drängen. Wer es intensiver mag, kann auch Mandeldrink verwenden.
Die Creme besteht aus einer selbst gekochten Vanillepuddingbasis mit Hafermilch und Speisestärke. Wichtig ist, dass der Pudding etwas auskühlt, bevor die Margarine untergerührt wird – so entsteht eine wunderbar glatte, streichfähige Schicht. Oben drauf kommt eine einfache Glasur aus veganer Kuvertüre und etwas Kokosöl, die beim Abkühlen diesen typischen knackigen Biss bekommt.
Tipps für perfekte Donauwellen
Achte darauf, die Kirschen gut abtropfen zu lassen, damit der Teig nicht zu feucht wird. Wenn du die Wellenoptik verstärken möchtest, kannst du mit einer Gabel vorsichtig durch die beiden Teigschichten ziehen. Und ganz wichtig: Der Kuchen sollte vor dem Anschneiden gut durchgekühlt sein – dann lassen sich perfekte Stücke schneiden.
Diese vegane Donauwelle vom Blech eignet sich wunderbar für Geburtstage, Familienfeiern oder einfach zum Sonntagskaffee. Sie lässt sich gut vorbereiten und schmeckt sogar am nächsten Tag noch besser, wenn alles schön durchgezogen ist. Und wann willst du deine Familie beeindrucken?
Häufige Fragen zur veganen Donauwelle
Kann ich die Donauwelle auch glutenfrei backen?
Ja, ersetze das Dinkelmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung für Rührkuchen und füge eventuell ½ TL Xanthan oder Flohsamenschalen hinzu.
Welche Pflanzenmilch eignet sich am besten?
Hafermilch sorgt für eine neutrale, leicht süßliche Note. Mandeldrink funktioniert ebenfalls gut und macht den Teig etwas nussiger.
Wie lange hält sich die vegane Donauwelle?
Gekühlt aufbewahrt hält sie sich 2–3 Tage problemlos. Durch die Creme sollte sie immer im Kühlschrank stehen.
Kann ich die Donauwelle einfrieren?
Ja, am besten ohne Glasur einfrieren. Nach dem Auftauen die Schokolade frisch darübergeben.
Warum kommt Apfelessig in den Teig?
Der Essig reagiert mit dem Backpulver und macht den Kuchen besonders locker – keine Sorge, man schmeckt ihn nicht heraus.
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