Vegane Mini-Berliner

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Die Kreppel – Fluffig, süß und unwiderstehlich

Der Duft von frisch gebackenem Hefeteig gehört für mich einfach zu besonderen Tagen dazu. Früher waren es klassische Berliner vom Bäcker, heute sind es diese veganen Mini-Berliner aus dem Ofen, die bei uns für leuchtende Augen sorgen. Sie sind herrlich weich, leicht süß und kommen ganz ohne Frittieren aus – perfekt also, wenn man Lust auf Krapfen hat, aber die Küche nicht in eine Fettwolke verwandeln möchte.

Gerade zur Faschingszeit, beim Kindergeburtstag oder für ein süßes Buffet sind die kleinen Ofen-Berliner ein echter Hit. Durch ihre Mini-Größe passen sie in jede Hand, krümeln kaum und lassen sich wunderbar füllen. Ob mit fruchtiger Marmelade, veganer Vanillecreme oder Schokocreme – hier darf jeder seinen Favoriten wählen.

Vegane Mini Berliner im Faschingsoutfit
Vegane Mini-Berliner

Warum diese veganen Mini-Berliner im Ofen so gut gelingen

Viele denken bei Berlinern automatisch ans Frittieren. Doch dieses vegane Berliner Rezept aus dem Backofen zeigt, dass es auch anders geht – leichter, alltagstauglicher und genauso lecker. Der Hefeteig wird mit pflanzlicher Milch wie Haferdrink besonders zart. Ein wenig Margarine oder Öl sorgt für Geschmeidigkeit, während die richtige Gehzeit das Volumen bringt.

Mein wichtigster Tipp: Gib dem Teig genug Ruhe. Wenn er sein Volumen deutlich vergrößert hat, werden die Mini-Berliner später richtig fluffig. Vor dem Backen werden sie leicht mit pflanzlicher Milch oder geschmolzener Margarine bestrichen – so bekommen sie eine goldene Oberfläche. Nach dem Backen kannst du sie direkt in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestäuben.

Ich habe sie das erste Mal für den Geburtstag meiner Tochter gebacken. Eigentlich wollte ich nur „eine kleine süße Option“ anbieten. Am Ende waren die veganen Mini-Krapfen schneller weg als der Kuchen – und mehrere Eltern wollten sofort das Rezept. Seitdem sind sie mein Geheimtipp für Feiern mit Kindern.

Perfekt für Fasching, Kinderpartys & Buffets

Diese gebackenen veganen Berliner sind ideal, wenn viele kleine Gäste mitessen. Kein heißes Fett, kein Spritzen am Herd – dafür entspannter Backspaß. Du kannst sie sogar am Vortag vorbereiten und kurz vor dem Servieren füllen. Besonders hübsch wird es, wenn du verschiedene Füllungen und Toppings anbietest: Marmelade, Creme, Schokoglasur oder bunte Streusel.

Durch das Backen sind sie etwas leichter als klassische frittierte Berliner, bleiben aber weich und saftig. Genau richtig für alle, die süße Traditionen lieben, aber eine moderne, pflanzliche Variante suchen.

Vegane Mini Berliner

Rezept von Sandra Formberg
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Gericht: VeganKüche: Deutschland
Portionen

20

Stück
Zubereitungszeit

40

minutes
Backzeit

12

minutes
Gesamtzeit

52

minutes

Vegane Mini-Berliner – fluffige Krapfen ohne Ei
Diese veganen Mini-Berliner sind herrlich fluffig, weich und ganz ohne Ei und Milch zubereitet. Gefüllt mit Marmelade oder Creme sind sie perfekt für Fasching, Partys oder als süßer Snack zwischendurch. Ein einfaches, veganes Berliner-Rezept für alle, die klassisches Hefegebäck lieben.

Kochmodus

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Zutaten

  • Die Ruhezeit beträgt zusätzlich noch einmal ca. 90 min.
  • 500 g Weizenmehl (Typ 405)

  • 75 g Zucker

  • 170 ml Hafermilch

  • 1 Würfel Hefe (42 g)

  • 3 EL Apfelmus

  • 75 g vegane Butter (Raumtemperatur)

  • 1 TL Vanillepaste

  • 1 TL Zitronenschale (Abrieb)

  • 1 Prise Salz

  • Marmelade zum Befüllen

  • geschmolzene vegane Butter

  • Zucker zum Wälzen

Zubereitung

  • Den Backofen auf niedrigster Stufe, meist 50 Grad, vorheizen
  • 170 g Hafermilch leicht erwärmen und in eine Schüssel geben.
  • 1 Würfel Hefe hineinbröseln und 1 TL Zucker hinzugeben. Mit einem Holzlöffel etwas verrühren. Mit einem Geschirrtuch abdecken und für ca. 5 min. in den leicht warmen Backofen stellen.
  • Danach den restlichen Zucker, 500 g Mehl, 3 EL Apfelmus, 75 g vegane weiche Butter, 1 TL Vanillepaste, 1 TL Zitronenschale und eine Prise Salz dazugeben und alles zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, einfach noch ein wenig Mehl hinzugeben.
  • Nun den Teig zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel geben. Mit dem Geschirrtuch abdecken, feuchte es gerne ein wenig an, und für ca. 1 Std. im warmen Backofen gehen lassen. Danach sollte der Teig fast aus der Schüssel hüpfen.
  • Den Teig in kleine Portionen aufteilen (ca. 50 g) und zu Kugeln formen.
  • Die Teigkugeln mit genug Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche setzen und erneut für ca. 30 min. gehen lassen. Diesmal aber nicht im Backofen. Den Backofen kannst du nun auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  • Backe die veganen Berliner nun für ca. 10-12 min. bis sie goldbraun sind.
  • Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Mit einer spitzen Spritztülle kann nun die Marmelade eingefüllt werden. Ich habe dafür kurz zweimal gedrückt, dann hat man ca. 1 EL Marmelade in dem Berliner. Hier könnt ihr gerne variieren, wie es euch am liebsten ist.
  • Nun noch etwas vegane Butter in einem Topf schmelzen lassen, die Berliner damit bestreichen und in weißem Zucker wälzen.
  • Noch ein Tipp: Warm schmecken sie einfach noch hervorragender! 🙂
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FAQ zu veganen Mini-Berlinern aus dem Ofen

Schmecken Ofen-Berliner anders als frittierte?
Sie sind etwas leichter und weniger fettig, aber trotzdem weich, fluffig und süß – perfekt als alltagstaugliche Alternative.

Welche Pflanzenmilch eignet sich am besten?
Hafermilch bringt eine leichte Süße, Sojamilch sorgt für besonders gute Backeigenschaften. Beides funktioniert wunderbar.

Wie füllt man Mini-Berliner am einfachsten?
Mit einem Spritzbeutel und einer langen Tülle seitlich einstechen und die Füllung hineingeben.

Kann man sie vorbereiten?
Ja, ungefüllt halten sie sich luftdicht verpackt einen Tag frisch. Füllen solltest du sie möglichst kurz vor dem Servieren.

Sind sie für Kinder geeignet?
Absolut! Sie sind handlich, weich und kommen ohne Frittierfett aus – ideal für Kindergeburtstage oder Fasching.

Diese veganen Mini-Berliner aus dem Backofen bringen süße Feierlaune auf den Tisch – unkompliziert, fluffig und garantiert partytauglich.

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